
Dangast ist ein Fischer- und Bauerndorf mit fast
tausendjähriger Geschichte. 1804 wurde durch Graf
Gustav Friedrich Wilhelm Bentinck ein Seebad nach
englischem Vorbild angelegt. Besondere Bekanntheit
erlangte Dangast durch zahlreiche Künstler wie
Schmidt-Rotluff, Heckel und Pechstein, die vor dem ersten
Weltkrieg Dangast zur Künstlerkolonie machten. Franz
Radziwill ließ sich 1923 hier nieder und lebte bis zu
seinem Tod 1983 in der Sielstrasse, wo sich heute in
seinem Wohnhaus ein sehenswertes Museum befindet.
Die gute Wasserqualität des Jadebusens
ermöglicht es bei Flut, an den rund zwei Kilometer
langen Sandstränden des südlichsten
Nordseebades zu baden – ein Strandkorb bietet in
der übrigen Zeit ausreichenden Schutz vor Wind und
zuviel Sonne. Aber auch in der kühlen Jahreszeit
muss auf den Badespass nicht verzichtet werden: Im
DanGast-Quellbad, das aus einer 573 Meter tief liegenden
Solequelle gespeist wird, kann im Winter wie im Sommer,
drinnen und draußen gebadet werden.